Oft als “Wanderparadies” bezeichnet hat Madeira seinen Besuchern viel zu bieten. Gesegnet mit einem ganzjährig subtropischen Klima und spektakulär-dramatischen Landschaften bietet die Insel eine große Auswahl an Wandermöglichkeiten. Madeira hat einen bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden kulturellen Hintergrund. Durch den Zucker- und Weinhandel bedingt hat Madeira schon früh viele Besucher beherbergt. Die Insel hatte immer eine strategisch wichtige Lage im Atlantik und Besucher kamen nicht nur wegen des Handels, sondern machten auch Halt auf ihrem Weg von und nach Europa. Das Ergebnis ist ein reiches kulturelles Erbe, was sich auf der ganzen Insel widerspiegelt und in der Hauptstadt Funchal schön mit modernen multikulturellen Einflüssen kontrastiert.
Madeira ist aus verschiedenen Gründen ein einzigartiges Wandergebiet. Zum einen gibt es das einmalige „Levada“ System (Bewässerungssystem) welches zum Synonym für das Wandern auf Madeira geworden ist, des weiteren präsentiert die Insel seinen prähistorischen Lorbeerwald der essentiell für Madeira ist und es gibt ein weit verzweigtes Netz von „Veredas“ (Pfaden), die quer durch das Zentralmassiv führen. All das macht Madeira zu einer unvergleichbaren Wanderregion. So bietet sie trotz aller rasanten Entwicklung nach wie vor reichlich unberührte Natur, welche auch in Zukunft durch die von ihr selbst vor Jahrmillionen geformten tiefen Schluchten und steilen Abhänge erhalten bleiben wird.
Madeira: Bewölkt, 24 °C